Let all this beauty sink in / Nie, nie, nie den Mut verlieren – Ein 2024 review.

2024 – Jahr der Fülle

Let all this beauty sink in

Die Schönheit von 2024, die ich einsinken lassen darf, in jede Zelle:

All diese neuen wundervollen Verbindungen und Menschen, die 2024 in mein Leben traten – so viele wie nie zuvor. Dass ich viel Neues gemacht und mehr als einmal über meinen Schatten gesprungen bin. Dass ich gewagt und gewonnen habe. Dass ich wieder ins Auto gestiegen und fahren gelernt habe, im wahrsten Sinne des Wortes. Dass ich begann, mit Kindern zu tanzen, sie anzuleiten und darin eine wahre Passion entdeckte. Danke für dieses riesige neue Tor, das sich mir dadurch eröffnet hat. Dass ich den schönsten Kitaplatz für Maël und er viele neue Freunde gefunden hat. Dass ich mitunter fulminante und sehr bewegende Tanzrituale geleitet und Frauen den Raum gegeben habe, sich mit ihrem Feuer zu verbinden. Dass Tränen, Schweiß, Brüllen und Jubeln den Raum erfüllte. Der Moment, als Papa am Telefon sagte, dass Maëls Geburt sein persönliches Erwachen ausgelöst hat. Dass Frieden mit Mama eingekehrt ist. Der Moment als ich zu Maël sagte, dass ich so dankbar bin, dass er zu mir gekommen ist und als er genau so antwortete: „Das verdanke ich Gott, dass ich auf die Erde gekommen bin. Und Jesus.“

Die unzähligen Momente der Ekstase beim 5 Rhythmen tanzen und den Ecstatic Dances, die Momente als mir Menschen sagten, dass sie sich durch mein Tanzen mitgerissen fühlen und ich die Energie im Raum antreiben konnte. Der Moment als ich joggen war und dabei mit den Armen tanzte und der vorbeifahrende Radfahrer auch begann, mit den Armen zu tanzen. Unzählige erwiderte Lächeln von fremden Gesichtern – auf der Straße, in der Bahn, im Bioladen… Die Momente, als ich „Ehrliches Mitteilen“ mit lieben Menschen praktizierte und sich dabei unvergessliche Augenblicke der tiefen Verbundenheit offenbarten. Camp Langholz Ostsee-Urlaub mit Maël und den anderen süßen Familien. Der Moment als er sagte, wie schön es sei, dass ich das mit ihm mache.

Die Liebe und Dankbarkeit, die ich für die Yogabande, die Menschen und das Netzwerk dort habe. Dass ich so viel getanzt habe wie nie zuvor. Zweimal Detox gemacht und von der Abendzigarette losgekommen bin. Der Moment, als ich in der Limmer Natur spazieren ging, bevor ich Maël von der Kita abholte, und da diese ganz neuen Frequenzen spürbar waren. Frei, weit und so leicht. Die Momente, als die Mamas der Tanz-Kids zu mir kamen, um mir zu sagen, wie toll ihre Kinder es finden und unbedingt weitermachen wollen. Der Moment, als Anissa mich umarmte am Ende der Stunde und es ihr kurz darauf alle anderen Kinder gleich taten. Der Moment, als Oskar mir das gemalte Tanzmonster schenkte. Jeder einzelne Moment mit dem kleinen fröhlichen Prinzen, Maël Lui.

Kurz um: dass ich lebe, dass ich atme, dass ich all das erfahren darf. DANKE.

Nie, nie, nie den Mut verlieren

Es gibt diese zwei Welten.

Die mit dem ewigem Kampf. Die mit dem Mangel. Die mit der Suche, mit der Enge, mit der Panik, mit dem Stress.

Und es gibt die andere Welt. Die ungestörte, die stille, die für immer geborgene, die magische, die kribbelnde, die warme und bunte. Die vertraute und immer wieder hoffnungsvolle Welt. Es ist die, die ich nur in mir anfinde. Tief, tief, tief in mir. Über die Kunst der Alchemie.

Ich habe viel zu viel zu viel zu viel Zeit in der anderen Welt verbracht. So viel, dass ich fast nicht mehr wusste, wie ich den Eingang zu meiner eigentlichen und wahren Welt finden konnte – ohne Hilfe, ohne jemanden im Außen. Ich wusste einfach nicht, wie. Oder es passierte nur zeitweise. Und genährt und damit ver-mehrt hatte ich so lange Zeit die andere Welt, die mir gleichzeitig so fremd und kühl erschien. Doch war sie so maximal gewohnt zugleich. Ein desreguliertes Nervensystem fühlt sich natürlich zuhause in ihr, in der Angst, in dem Mangel, in der schmerzhaft empfundenen „Halbheit“.

Die Matrix und ihre – das Bewusstsein so sehr einschränkende – Struktur löst sich auf in dieser Zeit. Die Käfigtür steht nun offen. Es gibt lediglich noch viel Gewöhnung an das Alte, an die Enge und den Unfrieden, sodass das was unserer wahren Natur wirklich entspricht, erst wieder geübt werden darf – wie man es „denkt“, wie man es aufrecht erhält.

Zu üben, das Erfüllte, das Vollkommene, den Frieden, das Satte und das wahrhaftig Schöne wieder wahrzunehmen. Und es dann IN SICH HINEIN SINKEN ZU LASSEN.

Die Zellen sind über die Jahre verklebt. Sie sind dicht und zugeschüttet, weil der Overload an Schwere, an Hässlichem, an Elend die Kanäle zum Erstarren gebracht hat. Weil so viel Fremdes hineinströmte, so viel an Schrott, dass es sich in einem selbst anfühlte, als wäre die ganze eigene Lebenskapazität schon verlebt und schlicht aufgebraucht. Zugemüllt bis oben hin, mehr passt nicht mehr hinein. Genauso fühlte es sich an.

Wie es also empfangen, das Schöne, das wirklich Gute, die echte Liebe – das Frische? Es muss erst Platz geschaffen und entrümpelt werden. All den alten SCHROTT raus. Aber vor allem das, was einfach NICHT ICH BIN.

Denn die erlösende und so federleichte Wahrheit ist, dass es nie einfacher war, all das gehen zu lassen. Jetzt in dieser neuen Zeit. Die erlösende und tief bis in die Zellen beruhigende Nachricht ist, dass das meiste davon WIRKLICH NICHT ICH GEWESEN BIN. Es war Fremdes.

Es lag an meinem System, welches zu offen und ungeschützt war, löchrig und nicht geerdet. Und es lag daran, dass ich noch felsenfest davon überzeugt war, schuldig zu sein. Es verdient zu haben. Und ohnmächtig – also ohne Macht – zu sein.

Aber die Wahrheit ist, die ehrenvolle und majestätische Wahrheit, dass ich und du so viel mächtiger, schöner und stärker sind, als wir es jemals angenommen haben. Es war ein Leben im falschen Film. In einer billigen Fälschung meiner eigentlichen realen Möglichkeiten. „Intrusive thoughts“ und „psychic attacks“ können mich nur dann malträtieren, wenn etwas in mir noch glaubt, böse zu sein und es so verdient zu haben.

There is another world waiting for you. Another realm of frequencies. Where things don’t seem so heavy anymore. So much lighter and easier.

Wo es endlich und für immer klar ist: Dein Zuhause ist das Licht.

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