„The Untouchable“ within every woman
Das Unantastbare in mir.
Das Unantastbare in jeder Frau.
Über den heiligen Raum in jeder Frau, der unendlich, ewig und unzerstörbar ist.
Ein unbeeinflusster Raum. Unbeeinflusst von Wertungen, Kommentaren oder dem großen, gefürchteten Verlassenwerden durch einen anderen Menschen. Auch nach der schmerzhaftesten Trennung von einem geliebten Menschen, ist dieser Raum noch da, unberührt.
Es ist der sanfteste Punkt im Wesen deiner Existenz, deine Magie, dein innerer Reichtum.
In JEDER Frau wohnt dieser Raum.
Your most safe, secure and warm, golden space. This space exists.
Die Wichtigkeit an die Wahrheit dieses Raumes zu glauben, wurde mir durch die heutige Situation wieder deutlich vor Augen geführt:
Ich lag mit nacktem Busen am Wasser und in meinem Sosein fließend.
„Unschuldig“, pur und rein. Eine Frau kann sich lebendig fühlen in einer Sexualität, die verbunden ist mit dem Herzen und nichts braucht, nichts will, einfach fließt und wunderschön und magnetisch ist. Der große Irrglaube liegt bei vielen Menschen darin, dass sobald Frauen eine sexuelle Kraft ausstrahlen, diese direkt auch Sex wollen. Dazwischen können Welten liegen und in erster Linie ist die sexuelle Kraft einer Frau ihre größte Macht und Superpower.
Mit einem Mal setzt ein altbekanntes Muster ein, eine Einengung geschieht, ausgelöst durch die Blicke eines Mannes, der sich neben mir niederlässt.
Eine Energie ausstrahlend, die wollend, doch im Grund primitiv, unbewusst ist. Nicht klar, nicht rein – nicht erwacht, natürlich.
Es gibt einen Spruch, der besagt „Unbewusstes erkennt Unbewusstes irrtumslos.“
Mein Unbewusstes erkennt sein Unbewusstes und sofort ist eine Dynamik am Werke.
Mein Unbewusstes liegt in dem Moment darin, mich mit dem von ihm Projizierten kurzweilig und aus Gewohnheit zu identifizieren. Eine Opferhaltung, die wie aus dem Nichts zu Tage tritt. Das Gefühl, ein Objekt zu sein. Das Gefühl der subtilen Angst vor Grenzüberschreitung, vor Einengung durch diesen Mann, vor Ohnmacht! Mein niederes, angsterfülltes Selbst erkennt und reagiert auf sein niederes, rohes und sich selbst nicht erkennendes oder reflektierendes Selbst.
Das ist die eine Ebene. Darunter liegt eine andere Ebene.
Seine Wahrheit mag sein, dass er einen Mangel in sich fühlt – einen Mangel an Liebe oder einen Mangel an weiblicher Kraft in seinem Leben. Vielleicht Unterdrückung sexueller Lust, die sich nun zeigt als verzweifelter, drängender Versuch der Kontaktaufnahme. Und meine Wahrheit ist, dass ich einfach da bin in meiner weiblichen Kraft und Sexualität, die ich ausstrahle und sie mir vollständig aneignen darf, ohne sie zu dimmen, ohne sie zu verstecken aus Angst vor genau dieser altbekannten Dynamik mit noch nicht erwachten Männern. Aus Angst davor, jemand könnte in meinen Raum eintreten mit einer Energie, die ich dort nicht haben will.
Wenn ich meinen WERT fühle, dann nehme ich diese Dynamik nicht mehr als meine Realität. Wenn ich das angetriggerte Gefühl von Bedrohung nicht mehr verkörpere, dann erlaube ich automatisch keine Grenzüberschreitung mehr in meinem Feld, egal ob es sich um einen fremden Mann oder meinen kleinen wilden Sohn handelt. Auf einer erwachten Ebene macht es mich dann auch nicht mehr wütend oder aggressiv, wie es augenblicklich noch gelegentlich vorkommt. Es gibt die mögliche Realität, die nicht weit weg von mir liegt, in der ich ganz BEI MIR bin und nicht mehr re-agiere, weil es nicht mehr in meiner Wahrheit liegt, dass ich mich über die Sichtweise oder Verhaltensweise eines anderen definiere. Die Einladung, mich getriggert zu fühlen, nicht annehme – NATÜRLICH sollte keine Frau dieser Welt weiterhin belästigt werden und gewisse Saunas dieser Stadt meide ich aufgrund der hohen Belästigungsrate ohnehin – doch jetzt hier in diesem Moment – was kann ich WIRKLICH tun, wie kann ich meinen inneren Raum so verändern, dass es mich nicht mehr einengt oder stört?
WEM GEBE ICH DAS RECHT MICH EINZUENGEN?
Es hilft mir das alles aus einer höheren Bewusstseinsebene zu betrachten. Mein BEI MIR sein ist der Unantastbare Raum.
Der Unantastbare Raum in mir. Dieser Unantastbare Raum kann, genauso wie er sanft und golden ist, auch sehr WILD sein:
I do what I want
I think what I want
I believe what I want
I wear what I want
I feel pleasure when I want
This is my true power.
Es ist die wilde, eigensinnige Frau, die aber keine Wut oder Aggression mehr braucht, um sich zu verteidigen. An der Wurzel der Wut liegt Klarheit. Sie verteidigt sich und ihren unantastbaren Raum mit KLARHEIT. Weil sie die grenzüberschreitenden Angebote im Außen nicht mit sich in Verbindung bringt, weil sie den Resonanzpunkt dafür nicht mehr trägt, ist sie frei.
… und natürlich schließt dies nicht aus, den anderen Menschen manchmal in seine Schranken weisen zu müssen, eben wie bei einem Kind, dem man seine Grenzen aufzeigen muss, weil auch ein solcher Mensch, was das Thema Grenzüberschreitung betrifft, noch in den Kinderschuhen steckt. Dies tat ich dann auch und bekundete mein Gefühl des Unwohlseins mit seinen Blicken und dass das Starren nun aufhören kann – mit Erfolg.
Der Unantastbare Raum in mir ist das, was ich nähren, stärken, für wahr und existent erklären will. Es ist der Raum in mir, der meine „inneren“ Eltern, mein Zuhause und mein ermächtigtes Leben repräsentiert. Denn von hier aus werde ich ermächtigt und warte nicht mehr darauf, erst von jemandem im Außen ermächtigt zu werden. Nur in mir liegt die Kraft und die Erlaubnis dafür.